Bevor ich über meine künstlerische Arbeit spreche, möchte ich bei einem einfachen Wort beginnen:
Sehen!
Für mich beginnt Kunst mit dem Sehen.
Doch Sehen bedeutet nicht nur, etwas mit den Augen wahrzunehmen. Es bedeutet, aufmerksam zu werden. Einen Augenblick wahrzunehmen, der vielleicht nur für einen kurzen Moment existiert. Ein Gesicht, eine Bewegung, ein Licht, eine Farbe – oder etwas scheinbar Unbedeutendes, das plötzlich unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Die Fotografie war lange Zeit ein wichtiger Teil meines künstlerischen Lebens. Durch die Kamera habe ich gelernt, genauer hinzusehen und den Augenblick festzuhalten.
Die Fotografie hält einen Augenblick fest.
Die Malerei gibt ihm die Freiheit, weiterzuleben.
Denn auf der Leinwand muss ein Augenblick nicht so bleiben, wie er gesehen wurde.
Ich kann ihn verändern. Ich kann Formen verschieben, Farben verwandeln, Räume öffnen oder schließen und Dinge miteinander verbinden, die in der Wirklichkeit vielleicht niemals nebeneinander existieren würden.
Aus dem Gesehenen kann etwas Neues entstehen.
Eine eigene Welt.
Heute male ich mit Acrylfarben auf Leinwand. Meine Arbeiten bewegen sich zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei. Dabei geht es mir nicht darum, die sichtbare Welt möglichst genau wiederzugeben.
Mich interessiert vielmehr der Moment, in dem sich Wirklichkeit, Vorstellungskraft und Gefühl begegnen.
Manchmal bleibt die ursprüngliche Form beinahe erhalten. Manchmal verändert sie sich nur leicht. Und manchmal entferne ich mich bewusst von dem, was uns vertraut ist.
Gerade dort beginnt für mich ein besonderer Raum:
zwischen dem, was wir erkennen, und dem, was wir uns vorstellen.
Ein Raum ohne feste Grenzen.
Eine bunte Welt, in der nichts endgültig festgelegt sein muss.
Vielleicht sieht jemand in einem Bild eine Landschaft. Ein anderer entdeckt darin einen Menschen, eine Begegnung oder eine Erinnerung. Vielleicht entsteht beim Betrachten etwas, das ich selbst beim Malen nicht vorausgesehen habe.
Und vielleicht sieht jemand etwas völlig anderes.
Das ist für mich kein Widerspruch.
Es ist die Freiheit des Bildes.
Ich möchte meinen Bildern keine einzige, verbindliche Erklärung geben. Sie müssen nicht unbedingt etwas erzählen, das sich in Worte übersetzen lässt.
Meine Bilder sollen nicht erklären.
Sie sollen etwas entdecken lassen.
Manchmal braucht ein Bild keine Antwort. Manchmal genügt es, davor stehen zu bleiben und ihm Zeit zu geben.
Vielleicht verändert sich der erste Eindruck. Vielleicht taucht plötzlich eine Form auf, die vorher nicht gesehen wurde. Vielleicht erinnert eine Farbe an einen längst vergessenen Augenblick.
So wird das Bild nicht nur zu meinem Bild.
Es wird auch zu dem Bild desjenigen, der es betrachtet.
Ein wiederkehrendes Thema meiner Arbeit sind Menschen, Kommunikation und Beziehungen. Mich interessiert das, was zwischen Menschen geschieht: Nähe und Distanz, Begegnung und Trennung, das Gesagte und das Ungesagte.
Oft ist es nicht das Offensichtliche, das mich beschäftigt, sondern gerade das, was dazwischen liegt.
Das Dazwischen.
Das Sehen!
Vielleicht ist auch das eine Form des Sehens.
Zu sehen, was sichtbar ist.
Und aufmerksam zu werden für das, was sich nicht sofort zeigt.
Die Fotografie hat meinen Blick geschärft.
Die Malerei hat diesem Blick neue Freiheit gegeben.
Beide gehören für mich zusammen. Beide beginnen mit dem Sehen – und führen doch an unterschiedliche Orte.
Ich fotografiere, um einen Augenblick festzuhalten.
Ich male, um aus einem Augenblick eine neue Welt entstehen zu lassen.
Und vielleicht muss ein Bild nicht alles sagen.
Vielleicht muss es nicht einmal verstanden werden.
Manchmal reicht es, wenn es etwas in uns bewegt.
Persische über mich
پیش از آنکه دربارهٔ کار هنری خود صحبت کنم، میخواهم از واژهای ساده آغاز کنم
دیدن
برای من، هنر با دیدن آغاز میشود.
اما دیدن فقط به معنای دریافت چیزی با چشمها نیست. دیدن یعنی متوجه شدن؛ یعنی با دقت و حضور، لحظهای را دریافتن که شاید تنها برای مدتی کوتاه وجود داشته باشد. یک چهره، یک حرکت، یک نور، یک رنگ ــ یا چیزی که در ظاهر بیاهمیت به نظر میرسد، اما ناگهان توجه ما را به سوی خود میکشد
عکاسی برای مدت طولانی بخش مهمی از زندگی هنری من بوده است. من از طریق دوربین آموختم دقیقتر نگاه کنم و لحظه را به ثبت برسانم
عکاسی، لحظهای را ثبت میکند
نقاشی به آن آزادی میدهد که به زندگی خود ادامه دهد
زیرا بر روی بوم، یک لحظه مجبور نیست همانگونه باقی بماند که دیده شده است
میتوانم آن را تغییر دهم. میتوانم فرمها را جابهجا کنم، رنگها را دگرگون سازم، فضاها را باز یا بسته کنم و چیزهایی را در کنار یکدیگر قرار دهم که شاید در واقعیت هرگز نمیتوانستند در کنار هم وجود داشته باشند
از آنچه دیده شده، میتواند چیزی تازه پدید آید
یک جهانِ مستقل
امروز با رنگهای اکریلیک بر روی بوم نقاشی میکنم. آثار من میان نقاشی فیگوراتیو و نقاشی انتزاعی حرکت میکنند. با این حال، هدف من بازنمایی هرچه دقیقتر جهان قابل مشاهده نیست
آنچه بیشتر مرا مجذوب میکند، لحظهای است که در آن واقعیت، خیال و احساس با یکدیگر تلاقی میکنند
گاهی فرم اولیه تقریباً دستنخورده باقی میماند. گاهی تنها اندکی تغییر میکند. و گاهی آگاهانه از آنچه برای ما آشناست فاصله میگیرم
درست در همینجا، برای من، فضایی ویژه آغاز میشود
میان آنچه میشناسیم و آنچه تصور میکنیم
فضایی بدون مرزهای ثابت
جهانی رنگارنگ که در آن هیچ چیز مجبور نیست بهطور نهایی و قطعی تعریف شده باشد
شاید کسی در یک تابلو منظرهای ببیند. دیگری در همان تابلو انسانی، دیداری یا خاطرهای را کشف کند. شاید هنگام تماشا چیزی شکل بگیرد که حتی خود من در هنگام نقاشی آن را پیشبینی نکرده بودم
و شاید شخص دیگری چیزی کاملاً متفاوت ببیند
برای من، این یک تناقض نیست
این آزادیِ تصویر است
نمیخواهم برای نقاشیهایم تنها یک توضیح قطعی و الزامآور ارائه کنم. آثار من لزوماً نباید چیزی را روایت کنند که بتوان آن را به واژهها ترجمه کرد
نقاشیهای من قرار نیست توضیح بدهند
آنها میخواهند امکانِ کشف را فراهم کنند
گاهی یک تصویر به پاسخ نیاز ندارد. گاهی کافی است در برابر آن بایستیم و به آن فرصت بدهیم
شاید برداشت نخست تغییر کند. شاید ناگهان فرمی پدیدار شود که پیش از آن دیده نشده بود. شاید رنگی، خاطرهٔ لحظهای را به یاد آورد که مدتهاست فراموش شده است
در این صورت، تابلو دیگر تنها تابلوی من نیست
بلکه به تابلوی کسی نیز تبدیل میشود که آن را میبیند
یکی از موضوعات تکرارشونده در کار من، انسانها، ارتباط و روابط میان آنهاست. مرا آنچه میان انسانها اتفاق میافتد، به خود مشغول میکند: نزدیکی و فاصله، دیدار و جدایی، آنچه گفته میشود و آنچه ناگفته میماند
اغلب آنچه مرا به خود مشغول میکند، امرِ آشکار نیست؛ بلکه درست همان چیزی است که در میان آن قرار دارد
آنچه میان ماست
دیدن
شاید این نیز شکلی از دیدن باشد
دیدنِ آنچه دیده میشود
و توجه کردن به آنچه بلافاصله خود را نشان نمیدهد
عکاسی نگاه مرا تیزتر کرد
نقاشی به این نگاه آزادی تازهای بخشید
این دو برای من به یکدیگر تعلق دارند. هر دو با دیدن آغاز میشوند ــ و با این حال، هر یک ما را به جایی متفاوت میبرند
عکاسی میکنم تا لحظهای را ثبت کنم
نقاشی میکنم تا از یک لحظه، جهانی تازه پدید آورم
و شاید یک تصویر لازم نباشد همهچیز را بگوید
شاید حتی لازم نباشد که آن را فهمید
گاهی کافی است چیزی را در درون ما به حرکت درآورد